Programm 2019

Das aktuelle Programm können Sie hier als PDF herunterladen.

1. Tag
26. November 2019
2. Tag
27. November 2019
12:00

Einlass und Lunch

Begrüßung &

Gerd Arnold

Eröffnung

Rainer Barth
13:14

SMART CITY

Smart City: Kontext und Blueprints

"Smart City" ist in aller Munde. Es gibt viele Formen der Definition und viele Formen der individuellen Interpretation. Doch was auch immer man darunter versteht - warum ist die digitale Transformation von Städten so wichtig? Wie sieht der politische Kontext aus und was ist erforderlich, dass eine Transformation gelingen kann und tatsächlich "digitale Werte" entstehen? Der Vortrag bildet zu diesen Fragen einen Hintergrund und liefert entsprechende Ansatzpunkte. Blaupausen runden die Ausführungen auf Basis realer Projekte ab und geben einen Einblick in die Aktivitäten von Städten, die sich nicht unbedingt zu den Mega-Metropolen dieser Welt zählen.
Matthias Weis

Smart City zum „anfassen“ z.B. mit LoraWAN oder SAP-Leonardo

Wie kann man SmartCity gestalten? Was braucht man? Wie groß ist die Rolle von IoT für eine Smart City? Drei mögliche Komponenten werden beleuchtet: LoRaWan - aktuell ein kleiner Hype. Was ist es und warum ist das so? / SmartMeter - wieso? / SAP Leonardo. Einige Use Cases und weiteres Vorgehen.
Jos Anthonijsz

City WLAN: Smart nutzen, Chancen entdecken & Risiken erkennen

Sascha Pantleon hat sich in den letzten 3 Jahren intensiv mit dem Thema Smart City beschäftigt. Heraus gekommen ist ein Potpourri an Absurditäten, kreative Lösung, Ideen aber auch Risiken und Gefahren rund um Public WLAN Smart APPs und Sensor Techniken.
Sascha Pantleon

Stellenwert der Straßenbeleuchtung in der Digitalisierungsstrategie der Stadt Solingen

In den letzten Jahren wurde im Rahmen eines interdisziplinären Prozesses die Digitalisierungsstrategie der Klingenstadt Solingen entwickelt. Das Solinger-Licht-Management und die darüber hinausgehenden Entwicklungen wie z.B. die smarten Lichtstelen, Smart-City-Hub, usw. sind fester Bestandteil der beschriebenen Strategie. Um Silolösungen zu vermeiden ist eine offene Diskussion unterschiedlichster Bereiche notwendig. Der Bereich der Straßenbeleuchtung/Anlagentechnik nimmt nicht nur durch die Fachlichkeit sondern auch durch die Infrastruktur eine bedeutende Rolle ein. Im Rahmen des Modellprojekt Smart Cities hat die Stadt Solingen die Möglichkeit eine große Anzahl verschiedenster Ideen zu verwirklichen, Erfahrungen zu sammeln und Informationen zu verbreiten.
Christoph Dorenbeck
15:45

Pause / Besuch der Fachausstellung

16:14

ANFORDERUNGEN AN DIE BELEUCHTUNG

Planung und Berechnung von adaptiven Straßenbeleuchtungsanlagen

Die normative Anwendung der adaptiven Straßenbeleuchtung eröffnet zusätzliche Einsparpotenziale im Bereich der öffentlichen Beleuchtung. Aber wie hoch sind die energetischen Einsparungen und v.a. die wirtschaftlichen Aspekte tatsächlich ? Wie ist die Zuverlässigkeit der technischen Systeme im praktischen SB-Betrieb zu bewerten ? Der Vortrag vermittelt die theoretischen Grundlagen für die praktische Anwendung.
Christoph Heyen

Wieviel Licht braucht Sicherheit?

Nichts wird so regelmäßig mit Sicherheit in den Zusammenhang gebracht wie das Thema Licht bzw. Beleuchtung. Die dabei gerne getätigte Aussage, dass ein MEHR an Licht auch gleichbedeutend mit einem MEHR an Sicherheit ist, zeigt sich vor dem Hintergrund einer wissenschaftlichen Betrachtung kaum haltbar. Licht wirkt sich erheblich auf menschliches Verhalten und deren Wahrnehmung aus. Obwohl die Wirkungs- und Nutzungsmöglichkeiten von Licht weitestgehend bekannt sind, erfährt dieses in Bezug auf (Un)Sicherheit und deren dreidimensionaler Sicherheitsgeometrie oftmals keine Bedeutung und die wesentlichen Ressourcen einer sicherheitsfokussierten und -förderlichen Lichtplanung bleiben entsprechend ungenutzt. Intelligente Beleuchtung muss die Bedeutung auf die Wahrnehmung und das Verhalten von Menschen berücksichtigen. Der Rhythmus des Tages und der Nacht ist als planerische Grundlage von Bedeutung und muss in den räumlichen Kontext gebracht werden. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, wie Beleuchtung menschliches Verhalten beeinflusst.
Dunja Storp

Podiumsdiskussion: Standardisierung versus single source

Es klingt so einfach, ist es aber gar nicht. Standards sind ein Segen und bieten viele Vorteile,sie sind aber auch zugleich ein Fluch weil Sie komplex, aufwendig, teuer und behindernd sein können. Physikalische, elektrische oder kommunikative Schnittstellen für jedes aufeinander treffende Produkt sind zu definieren. Sie bilden aber zugleich die Voraussetzung für Markerfolg und Wettbewerb. Also ein typisches Henne Ei Problem. Ob Smart Lighting oder Smart City, Kosten, Service, Innovation, Sicherheit, Verfügbarkeit, Transparenz oder Zu-Verlässlichkeit sind nur einige der Begriffe die aufzeigen was es zu beachten gilt.
Jörg Schneck
18:00

Ende Vortragsprogramm 1. Tag

20:00

„Ihr Mund wird Augen machen“

8:59

TECHNISCHE UMSETZUNG DER BELEUCHTUNG

Erfahrungsbericht der Stadt Rostock – Von der ersten LED-Beleuchtung bis zum ganzheitlichen Konzept mit dynamischen Lichtlösungen

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat sich im Rahmen eines europaweiten Projekts Gedanken gemacht, wie unsere öffentliche Beleuchtung energieeffizient, nutzerorientiert und nachhaltig gestaltet werden kann. Entstanden ist ein ganzheitliches Konzept für die Straßen- und Wegebeleuchtung, dass die Möglichkeiten dynamischer Lichtsteuerungen berücksichtigt. In Rostock wird etwa 1/3 des Stromverbrauchs der Stadtverwaltung für die Beleuchtung von Straßen, Wegen und Plätzen benötigt. Weltweit verursacht öffentliche Beleuchtung ca. 6 % der CO2-Emissionen.Durch den Einsatz vielseitiger Technologien haben wir die Möglichkeit, das Licht nach den Bedürfnissen der Nutzer sowie der Umgebung zu gestalten und dabei die Belastungen für die Umwelt zu reduzieren.Um die Herausforderungen dieser neuen Technologien praktisch zu verifizieren, haben wir unterschiedliche Testanlagen installiert. Die Ergebnisse werden aktuell ausgewertet und in einem Erfahrungsbericht zusammengefasst.
Detlef Maschke

Ein meteorologisches Sensor-Netzwerk für bestehende Leuchtenmasten am Beispiel Leipzig

Im Zuge der Digitalisierung unserer Städte rückt auch immer mehr die bestehende Infrastruktur der öffentlichen Beleuchtungsanlagen in den Fokus. Smarte Leuchtenmasten sollen neben ihrem Primärnutzen weitere Funktionen erhalten, wie z.B. die Aufnahme von Sensoren und Aktoren.Diese multifunktionale Nutzung der Leuchtenmasten inklusive der dazu notwendigen Kommunikationstechnologien, unter Einhaltung aller relevanten Normen und Vorschriften, wird so zu einer spannenden Herausforderung. Zusammen mit der Stadtbeleuchtung von Leipzig ist daher geplant, eine sinnvolle Smart-Lighting-Kultur zu entwickeln. In diesem Zusammenhang werden an relevanten Punkten der Leipziger Innenstadt meteorologische Sensoren an bestehende Masten der Öffentlichen Beleuchtung installiert und zu einem Sensor-Netzwerk verknüpft. In Zusammenarbeit mit einem namhaften Anbieter von Wetterdiensten, der auch in Leipzig tätig ist, soll dieses Netzwerk anschließend zu einer interdisziplinären Plattform ausgebaut werden.
Jochen Riepe

Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung unter dem Blickwinkel smarter Projekte

Seit mehreren Jahren stehen die Leuchten(köpfe) im Fokus der Modernisierung bestehender Anlagen. Förderprogramme schließen mit wenigen Ausnahmen die Modernisierung von Mast und Netzanschluss aus. Alter und Zustand der Lichtmaste und auch die Wünsche zur Sondernutzungen (z.B. für beleuchtete Werbeschilder, Sensorik, 5G, Ladeinfrastruktur) rücken nunmehr die Maste und die Netzanschlüsse in den Mittelpunkt der Modernisierung. Bei einem Vorhaben ist es gelungen, den Modernisierungsbedarf der öffentlichen Beleuchtung und zeitgleich die Installation von Ladeinfrastruktur am Lichtmast in einem Fördervorhaben zusammenzuführen. Herangehensweise und Stand des Vorhabens sind Gegenstand des Vortrages.
Evelyn Hoffschröer
10:30

Pause / Besuch der Ausstellung

10:59

VERKEHRSTELEMATIK & VERKEHRSSICHERHEIT

Evaluierung von Verkehrssicherheitsaspekten anhand ausgewählter Beispiele

Die Straßenbeleuchtung erlebt mit der LED einen großen Umbruch. Auch Betreiber von Verkehrslichtsignalanlagen stehen vor neuen Herausforderungen. Das Spektrum beginnt bei Blinklichtern über der Fahrbahn bis hin zu in den Fahrbahnbelag eingelassenen Lichtern oder projezierten Streifen auf der Fahrbahn. Welche Maßnahme oder welches Maßnahmenpaket bewirkt tatsächlich eine Verbesserung der Verkehrssicherheit? Und wie lässt sich das – wissenschaftlich fundiert - darstellenstellen?Um diese Fragen zu beantworten hat die MA 33 in der Vergangenheit mehrfach mit der Fa. Viewpoint System zusammengearbeitet. Das Unternehmen hat ein Eye-Tracking System entwickelt, dass es ermöglicht das Blickverhalten von Personen zu analysieren ohne die Probanden vorab vom genauen Untersuchungsgegenstand zu informieren.
Gerald Wötzl (MMag.)

Innovative Beleuchtung mit ortsfestem Markierungslicht

Kreuzungsbereiche sind häufig Unfallschwerpunkte im nächtlichen städtischen Straßenverkehr. Vor allem bei Abbiegevorgängen sind hier Fußgänger und Fahrradfahrer besonders gefährdet. Durch ein ortsfestes Markierungslicht kann die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer in solchen Situationen entscheidet verbessert werden. Verwendet werden hierfür bildverarbeitende Systeme, die gefährdete Objekte oder ihre direkte Umgebung gezielt anstrahlen. Hierdurch wird es möglich, hohe Beleuchtungsniveaus in bestimmten Verkehrsflächen zu reduzieren, ohne dabei die Verkehrssicherheit zu mindern bzw. bei vorhandenen niedrigen Beleuchtungsniveaus die Verkehrssicherheit um ein Vielfaches zu erhöhen. Für die Realisierung des Markierungslichtes müssen eine geeignete Sensorik, Steuerung sowie Beleuchtungseinheit miteinander verknüpft werden. Die Arbeiten hierzu erfolgen im Rahmen eines Forschungsprojektes am Fachgebiet Lichttechnik der TU Berlin und werden auf der Stadt Licht & Verker vorgestellt.
Farid Rahbar M.Sc.

Überspannungsschutz für intelligente Netze

Die Aufwendungen zur Sicherstellung der gebotenen Versorgungssicherheit, Netzstabilität  und Verfügbarkeit nehmen zu. Ursachen dafür sind die grundlegenden Veränderungen in den Stromversorgungsnetzen hinsichtlich multipler volatiler dezentraler Einspeisungen, den damit einhergehenden stark veränderlichen Lastflüssen und zunehmende Spannungsschwankungen. Erreicht werden kann dies beispielsweise durch die Integration von "intelligenten" Technologien wie Monitoring- und Feinwirktechnik, Längsspannungsregler, regelbare Ortsnetztransformatoren oder abgestimmte Gesamtkonzepte in intelligenten Ortnsetzstationen. Die empfindliche "smarte" Elektrik muss vor Blitz und Überspannungen bzw. elektromagnetischer Beeinflussung geschützt werden.
Stephan Kornprobst
12:30

Mittagspause / Besuch der Ausstellung

Praxisbericht über die Einführung eines Telemanagementsystems in Köln

Um die Beleuchtungsanlage (rd. 80.000 Leuchtstellen) Zukunftsorientiert auf die anstehende Abschaltung der Rundsteueranlage vorzubereiten hat die RheinEnergie 2018 begonnen ein alternatives Steuerungssystem zu implementieren. Dabei war die standardisierte Zhaga Buch 18 Steckverbindung zentraler Baustein.Im Vortrag werden die in der Praxis erworbenen Erfahrungen und Erkenntnisse vorgestellt.
Philip Wust

Automatisiertes und vernetztes Fahren im straßengebundenen ÖPNV

Wo steht die Entwicklung bei autonomen Fahrzeugen in der Personen- und Güterbeförderung und der eingesetzten Technik? Der Vortrag gibt einen Überblick zu den Erfahrungen bei der Vorbereitung, Genehmigung und Inbetriebnahme automatisierter Shuttles im Personenverkehr, einen Ausblick auf Entwicklungspfade im automatisierten Fahren sowie die Einschätzung zu Chancen und Risiken beim Einsatz von automatisierten und autonomen Fahrzeugen und Möglichkeiten für die Lichttechnik.
Dipl.-Ing. Holger Michelmann

Quo vadis Verkehrsmanagement?

Die zunehmende Vernetzung und Automatisierung im Verkehr stellt Städte vor neue Herausforderungen, bietet aber auch Möglichkeiten, aktuelle Probleme anzugehen. Kollektive Verkehrsleitsysteme spielen schon seit Jahren eine wesentliche Rolle bei der Verstetigung des Verkehrs. Wie jedoch kann städtisches Verkehrsmanagement in Zeiten individueller Leitsysteme funktionieren? Im Vortrag werden diese Themen anhand eines klassischen Verkehrsmanagementsystems sowie aktuellen Pilotprojekten zu vernetzten und automatisierten Verkehrssystemen diskutiert.
Dr. Birgit Jaekel

Exkursion „Smart City Konzepte in der Anwendung“ (optional)

Beginn der Veranstaltung ist 16.30 Uhr in der LEIPZIGER LEUCHTEN GmbH, Heiterblickstraße 37, 04347 Leipzig. Ein Shuttlebus steht Ihnen direkt am Veranstaltungsort im Poetenweg 28 zur Verfügung. Nadine Hofmann, Geschäftsführerin und Heiko Reichel, Gebietsverkaufsleiter, freuen sich auf einen interessanten Austausch.
Nadine Hofmann
18:00

Ende der Veranstaltung